Aktuelles

20.10.2015 Kommunalpolitischer Kongress 2015

 

Zuwanderungskrise beherrschendes Thema auf deutsch-polnischem Kommunalkongress der AKP zu Magdeburg

Deutsch-Polnischer Kommunalpolitischer Kongress der AKP tagt in Magdeburg und beschäftigt sich vor allem mit den Folgen der Massenzuwanderung nach Europa. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff begrüßt die rund 60 Delegierten in der Landeshauptstadt.

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26.10.2015 - Ehrenwolf von Johannisburg für AKP-Vorsitzenden

26.10.2015 - AKP-Vorsitzenden mit "Ehrenwolf von Pisz" 2015 geehrt

Der polnische Landkreis Pisz führt - wie schon zu Ostpreußens Zeiten - den Wolf im Wappen. Die höchste Auszeichnung des Kreises ist daher der jährlich verliehene "Wolf von Pisz". In diesem Jahr wurde der deutsche Vorsitzende der AKP, Bernd Hinz, mit dem Ehrenwolf ausgezeichnet. Damit würdigte der Kreis die Verdienste des AKP-Vorsitzenden um den deutsch-polnischen Verständigungsprozess im Rahmen der von ihm im Jahr 2000 initiierten Veranstaltungsreihe "Kommunalpolitischer Kongress", der heute unter dem Dach der 2005 gegeründeten AKP ausgerichtet wird. Die Verleihung erfolgte durch Landrat Andrzej Nowicki, der zu den langjährigen Freunden und Partnern der Kongressreihe gehört.

In seiner Laudatio erklärte der Johannisburger Landrat,die AKP unterstütze die partnerschaftliche Zusammenarbeit und dadurch den Verständigungsprozess zwischen Deutschen und Polen im Europäischen Geiste. "Dank der Kooperation der Kommunalverwaltungen aus Deutschland und Polen werden die unterschiedlichen Erfahrungen in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, aber auch leider bestehende Herausforderungen und Vorurteile angesprochen. Alle Aktivitäten, die von der AKP unter Bernd Hinz unternommen wurden, haben die gutnachbarschaftlichen deutsch-polnischen Beziehungen gefestigt. Er ist ein bekannter und erprobter Freund der Gemeinden und Kreise der Woiwodschaften Ermland-Masuren sowie Oppeln, der es versteht, Brücken der gegenseitigen Verständigung zwischen unseren Völkern zu bauen."

An der Verleihung im Rahmen einer Gala nahmen zahlreiche kommunalpolitische Funktionsträger aus Ermland-Masuren und seitens des deutschen Partnerkreises Schleswig-Flensburg teil. Auch die langjährige Vorsitzende des Deutschen Vereins in Johannisburg, Mira Kreska, zählte zu den Ehrengästen. Bernd Hinz würdigte expliztit auch ihre Verdienste in seiner Dankesrede.

 

Bernhard Knapstein

 

2015-06-30 Kongress tagt in Magdeburg

Kommunalpolitischer Kongress tagt 2015 in Magdeburg

 

Der deutsch-polnische Kommunalpolitische Kongress der AKP tagt in diesem Jahr in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg. Die Landesregierung hat ihre Mitwirkung mit einer höchstrangigen Delegation für den 10./11. Oktober zugesagt. Erwartet werden Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Innenminister Holger Stahlknecht, aber auch Landtagspräsident Detlef Gürth ist in den Kongress involviert. Die Wahl des Tagungsortes geht auf eine Einladung von Innenminister Stahlknecht zurück, der schon in den Vorjahren den Kongress mit Interesse verfolgt und an dem Kongress in Elbing im Oktober 2012 teilgenommen hat. (Weitere Infos dazu im AKP-Infobrief 2013-1.)

 

Die AKP tagt im jährlichen Wechsel in Polen und in Deutschland. Die verständigungspolitische Maßnahme wird seit 2007 vom Bundesinnenministerium unterstützt.

 

BK

 

Kongress 2014: Ukraine-Konflikt erzeugt emotionale Debatte

 

 

Wenn man von einer europäischen Großstadt behaupten kann, jung, quicklebendig und europäisch zu sein, dann trifft das sicherlich auf die polnische Universitätsstadt Posen zu. Anfang Oktober tagte in der polnischen Warthe-Metropole der Kommunalpolitische Kongress der deutsch-polnischen Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitische Partnerschaft (AKP). Rund 50 polnische und deutsche Landräte, Bürgermeister, Kreispräsidenten sowie Vertreter der dialogorientierten deutschen Heimatkreisgemeinschaften der Vertriebenen und der deutschen Minderheit in Polen fanden sich im Zentrum jener Stadt ein, in der sich die Menschen nicht nur zu den guten deutsch-polnischen Beziehungen bekennen, sondern auch den preußischen Teil der eigenen Stadtgeschichte im besten Sinne für sich reklamieren. „Wir waren 130 Jahre lang preußisch, unsere Tugenden sind es heute noch“, so die selbstbewusste Einschätzung der Fremdenführerin im Rahmen einer Stadtbesichtigung. Posen scheint in der Tat seine ganze Geschichte mit Licht und Schatten anzunehmen, auch den deutschen Teil seiner Geschichte. Nicht jeder polnischen Kommune mit deutscher Vergangenheit gelingt das so ungeteilt konstruktiv-positiv. Mit Blick auf die im Jahr 2000 noch unter anderer Trägerschaft begründete Kongressreihe und der damit verbundenen Versöhnungspolitik erklärte der deutsche AKP-Vorsitzende und Tagungsleiter Bernd Hinz, es könnten sich alle „glücklich schätzen, dass wir nach vielen Jahrzehnten des Misstrauens und der Ablehnung nunmehr seit ca. 25 Jahren unsere gemeinsame positive Geschichte erzählen können und ich wünsche uns, dass wir diesen Prozess zum Wohle beider Länder und insbesondere der Menschen nachhaltig fortschreiben können.“

 

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2013-12-27 Trauer um Leo Michalski

Trauer um Allensteiner Leo Michalski

Kurz vor Weihnachten 2013 ist einer der verdientesten Ostpreußen verstorben.

Der langjährige Heimatkreisvertreter für den ostpreußischen Landkreis Allenstein, LEO MICHALSKI, (im Bild mit dem Bundestagsabgeordneten Georg Schirmbeck) war ein wichtiges Bindeglied zwischen den heimatvertriebenen Allensteinern, dem Landkreis Osnabrück und dem polnischen Landkreis Allenstein/Powiat Olsztyn.

Zu seiner Zeit funktionierte der Partnerschaftsvertrag zum Landkreis Allenstein und das Patenschaftsverhältnis zum Kreis Osnabrück wie kaum ein zweites Dreierverhältnis. Nur wenige Ostpreußen waren und sind in der Lage, neben einer aufrechten Haltung für ostpreußische Interessen auch ein Höchstmaß an Anerkennung von Polen, Russen oder Litauern zu genießen. Leo Michalski gehörte allgemein anerkannt zu diesen Persönlichkeiten. Er trug durch seine Kommunikation mit dem damaligen Landrat des Kreises Allenstein/Olsztyn, Adam Sierzputowski, maßgeblich zum Gelingen des deutsch-polnischen Projektes AKP bei.

Die deutsch-polnische Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitische Partnerschaft (AKP), vertreten durch ihren Vorsitzenden Bernd Hinz, gab ihm zur Bestattung am 22.12.2013 das letzte Geleit. Auch der langjährige Vorsitzende des Kreisrats der Kreisgemeinschaft Allenstein, Adalbert Graf, zählte zur Trauergemeinschaft für Leo Michalski. Die AKP gedenkt eines großen Ostpreußen, der sich seiner Heimat und auch den heute dort lebenden Menschen stark verbunden fühlte.

In Gedanken sind wir auch bei seiner lieben Gemahlin und seiner Familie. /BK

 
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