Aktuelles

AKP im Rundfunkgespräch

Aus Anlass des deutsch-polnischen Kommunalpolitischen Kongresses der AKP auf dem Hambacher Schloss 2011, hat AKP-Geschäftsführer Bernhard Knapstein dem WDR ein Hintergrund-Interview gegeben. Zum Podcast.

 

2011-07-28 AKP-Vorsitzender zu Arbeitsgespräch bei Botschafter Prawda

AKP-Vorsitzender Bernd Hinz trifft Polens Botschafter Prawda

2011-07-26 BK - Der deutsche AKP-Vorsitzende Bernd Hinz hat vom 24.-26.07.2011 in Berlin einen zweitägigen Arbeitsbesuch absolviert. In diesem Rahmen hat Hinz bei einem erneuten Gedanken- und Informationsaustausch mit dem Botschafter der Republik Polen, SE Dr. Marek Prawda, den bevorstehenden deutsch-polnischen Kommunalpolitischen Kongress der AKP thematisiert. Der Kongress, ein Förderprojekt der Bundesministerium des Innern, steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten von Rheinland-Pfalz, Joachim Mertes, und wird vom 14. bis 16. Oktober 2011 auf dem Hambacher Schloss ausgerichtet. Im Rahmen des Gesprächs wurde zudem die Rolle vieler deutscher Heimatvertrieber bei dem deutsch-polnischen Verständigungsprozess gewürdigt.

Des Weiteren hat ein erneuter Arbeitsbesuch beim Deutschen Landkreistag stattgefunden. Im Rahmen der dortigen Gespräche wurde die weitere Zusammenarbeit zwischen der AKP und dem Landkreistag thematisiert. Im Vorjahr reiste zu dem Kommunalpolitischen Kongress eigens der Präsident des kommunalpolitischen Spitzenverbandes, Hans-Jörg Duppré, ins oberschlesische Oppeln, um dort vor deutschen und polnischen Landräten und Bürgermeistern und Vertretern von dialogorientierten Heimatkreisgemeinschaften zu referieren. /BK

 

2011-06-09 AKP-Infobrief erschienen

AKP publiziert neuen Infobrief

Die Arbeitsgemeinschaft hat einen neuen achtseitigen Infobrief (nur deutschsprachig) publiziert. Dieser kann als pdf-Datei unter Download kostenlos heruntergeladen werden.

 

2011-06-09 Itzehoe wertet "Haus der Heimat" auf

Wegweiser zum Museum: Itzehoe wertet das "Haus der Heimat" auf

2011-06-09 (BK) - Neue Wegweiser führen auf den Straßen der schleswig-holsteinischen Stadt Itzehoe zum Museum der Heimatkreisgemeinschaft Preußisch Holland, dem "Haus der Heimat". Das Haus der Heimat, eine ehemalige adelige Stadtvilla, ist unter anderem mit seinem Partnerschaftzimmer und den dort ausgestellten Dokumenten, Bildern und Freundschaftsgeschenken ein beredter Beleg für die lebendige Partnerschaft der Vertriebenen-Kreisgemeinschaft zu den Gebietskörperschaften Stadt Paslek (Pr. Holland) und Landkreis Elbing. Die Vertriebenenorganisation leistet sich zwei offizielle Partnerschaftsverträge und füllt sie mit Leben aus. So hat die Kreisgemeinschaft nicht nur im erheblichen Maße historische Bausubstanz in Pr. Holland restauriert, sondern unterhält z.B. auch eine Patenschaft zu einem Kindergarten, richtet als Schirmherrin Sportfeste aus und gemeinsam mit der Stadt einen Stadtplan mit den alten und neuen Straßennamen herausgegeben.

Die Stadt Itzehoe, die selbst eine Partnerschaft zu Paslek pflegt, wertet mit den neuen Wegweisern das "Haus der Heimat" und das aktive Wirken der Preußisch Holländer für die Verständigung zwischen beiden Nationen auf.

 

2011-04-05 AKP distanziert sich von Rechtsextremismus

AKP: Verständigungsprozess ist nicht mit Rechtsextremismus vereinbar

2011-04-05 BK - Nach Angaben von tagesschau.de, dem Online-Auftritt des öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt ARD ist die Vertriebenen-Jugendorganisation Schlesische Jugend (SJ) massiv von Rechtsextremisten aus dem Umfeld der NPD, insbesondere aus der Region Thüringen, unterwandert worden. Ein Internet-Forum gebe Aufschluss über die gezielte Unterwanderung und über die menschenverachtende Haltung der Rechtsextremisten. Im Rahmen einer Fahrt nach Auschwitz sei zudem eine Israelfahne verbrannt worden. Der Verständigungsprozess mit Polen spielt hier offensichtlich keine Rolle.

Doch auch von polnischer Seite offenbaren Rechtsextremisten ihre geistige Haltung. So hatten vor ein paar Jahren in Pr. Holland /Paslek in der Woiwodschaft Ermland und Masuren polnische Rechtsextremisten den jüdischen Friedhof der Stadt geschändet, indem sie Hakenkreuze auf die Grabsteine sprühten. Die Kreisgemeinschaft Pr. Holland hatte sich damals mit einer deutsch-polnischen Jugendgruppe um die Reinigung des Friedhofs und der Gräber bemüht.

Eine solche Unterwanderung ist nicht neu. Im Jahr 2000 musste sich bereits die Landsmannschaft Ostpreußen von ihrer Jugendorganisation Junge Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) trennen, die heute als Junge Landsmannschaft Ostdeutschland JLO firmiert. Die JLO war gleichfalls schleichend von Rechtsextremisten unterwandert worden, die zum Teil heute für die NPD in Landtagen sitzen oder bei der rechtsextremistischen Partei Schlüsselfunktionen wahrnehmen.

Schon damals sahen sich dialogorientierte Vertriebenenvertreter genötigt, die deutsch-polnische Verständigungsarbeit zu forcieren und langfristig auf eigenständige Füße zu stellen.

Die von führenden Vertretern ostdeutscher Heimatkreisgemeinschaften im Bund der Vertriebenen und von kommunalen Spitzenvertretern in Polen gegründete deutsch-polnische Arbeitsgemeinschaft Kommunale Partnerschaft (AKP) geht auf solche Erfahrungswerte zurück. In der AKP arbeiten Vertriebenenvertreter mit Landräten und Bürgermeistern aus Deutschland und Polen zusammen, denen der deutsch-polnische Verständigungsprozess unter Einbeziehung der dialogorientierten Heimatvertriebenen eine Herzenssache ist. Kern der Arbeit der AKP ist die Förderung der Partnerschaftsbewegung im Bewusstsein der gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte und die Bewahrung des kulturhistorischen Erbes in den Oder-Neiße-Gebieten für beide Nationen gleichermaßen und damit für Europa insgesamt. An der Arbeit der AKP nehmen daher auch nur ausgewählte Vertreter der BdV-Jugendorganisationen und Jugendlichen aus Polen teil, die durch eigene Initiative bereits belegt haben, dass sie sich dem deutsch-polnischen Miteinander im europäischen Geiste verpflichtet fühlen.

„Der wichtige Verständigungsprozess ist mit Rechtsextremismus oder Revanchismus in Deutschland und in Polen nicht vereinbar,“ stellt dazu AKP-Geschäftsführer Bernhard Knapstein fest. „Eine wahrhaftige Annäherung zwischen den beiden Nationen auch zum Wohle der deutschen Minderheit in Polen erreicht nur, wer sich von Vorurteilen und nationalistischen Denkschemata frei macht.“ Das sei leider nicht in allen Gliederungen des BdV der Fall.

 
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