Aktuelles

2010-07-21 Broschüre zu AKP-Kongress 2009 erschienen

AKP-Publikation zu Düsseldorfer Kongress 2009 erschienen

Unter dem Titel "Der Prozess der deutsch-polnischen Verständigung der letzten beiden Dekaden" hat die AKP den Kommunalpolitischen Kongress 2009 zu Düsseldorf in einer 104 Seiten umfassenden und bebilderten Broschüre dokumentiert. An dem Kongress hatten u.a. für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf und für die Bundesregierung BMI-Staatssekretär Dr. Christoph Bergner teilgenommen. Die beiden zentralen Themen waren im humanitären Partnerschaftsbereich die Arbeit des Lazarus-Ordens in Polen sowie eine Einführung in die Wojewodschaft Oppeln, ihre Partnerschaftsarbeit und die Situation der deutschen Minderheit.

Die deutsch-polnische Broschüre - wie auch die Broschüren zu den vorangegangenen Kongressen - kann gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro in Briefmarken oder per Vorabüberweisung auf das Konto der AKP bei der KSK Soltau, Kto. 186759, BLZ 258 516 60 angefordert werden. 21.07.2010/ BK

 

 

 

2010-07-21 Vertriebener wird Ehrenbürger seiner jetzt polnischen Heimatstadt

Bernward Trouw Ehrenbürger von Neisse

Es ist jedesmal ein veritabler Beleg für den Beitrag der deutschen Heimatvertriebenen, wenn eine Führungspersönlichkeit der Vertriebenen Ehrenbürger seiner jetzt polnischen Heimatstadt wird. In der Regel sind dies die Vorsitzenden der Heimatkreisgemeinschaften im BdV. Für eine polnische Stadt ist das auch heute noch nicht selbstverständlich, sondern der höchstmögliche Ausdruck des Dankes für die Leistung der Vertriebenen.  Einer der ersten Ehrenbürger einer Heimatstadt in den Vertreibungsgebieten war der AKP-Vorsitzende Bernd Hinz, der bereits 2001 Ehrenbürger von Paslek,  Pr. Holland in Ostpreußen geworden war.

Im Mai 2010 wurde nun Bernward Trouw Ehrenbürger der Stadt Neisse /Nysa. Trouw ist Bundesvorsitzender des Kultur- und Heimatbundes Neisse. Im Stadttheater zu Neisse verlieh ihm nun Bürgermeisterin Jolanta Barska für seine Verdienste um die Verständigung und die Partnerschaft zwischen Neisse und Hildesheim, dem Patenschaftsträger des Heimatbundes Neisse, feierlich die Ehrenbürgerwürde von der Stadt Neisse/Nysa. Ein Beleg für das Bekenntnis zur und die Leistung für die Heimat.

Die AKP gratuliert Bernward Trouw und der Stadt Neisse.

21.07.2010 / BK

 

2010-07-14 Pr. Holland-Museum im Schleswig-Holsteinischen Museumsverband

Pr. Holländer Haus der Heimat ist Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Museumsverbands

Das Heimatmuseum der Kreisgemeinschaft Pr. Holland gehört dem Schleswig-Holsteinischen Museumsverband an. Das Haus der Heimat, ein repräsentativer Fachwerkbau und ehemaliges adeliges Stadtpalais in der Stadt Itzehoe, dokumentiert die Geschichte des ostpreußischen Kreises Pr. Holland. Träger des Museums ist die Kreisgemeinschaft Pr. Holland, die Partnerschaften zum heutigen Kreis Elbing und der Stadt Paslek/Pr. Holland unterhält.

Das Haus der Heimat ist das erste Museum einer ostdeutschen Vertriebenenkreisgemeinschaft, das in einen Landesmuseumsverband aufgenommen worden ist, denen bisher fast nur die Landesmuseen der Landsmannschaften angehörten.

13.07.2010 - BK

 

2010-06-04 Dt.-Poln. IHK: Polen ist führender Investitionsstandort

Polen führender Investitionsstandort in Ostmitteleuropa

Polen bleibt auf der Spitzenposition der Investitionsstandorte in Ostmitteleuropa. Dies ist das Ergebnis der 5. Konjunkturumfrage der deutsch-polnischen IHK. Die Wirtschaftskrise bleibt aber spürbar. 86 % der befragten 100 Unternehmen würden wieder in Polen investieren. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr von 4 Prozentpunkten. Dabei sei die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer der wichtigste Faktor. Nur gering gestiegen sind  die weiterhin schlechten Noten bei der Beurteilung der öffentlichen Infrastruktur, die Effizienz der öffentlichen Verwaltung, das Steuersystem, die Flexibilität des Arbeitsrechts und die Steuerbelastung.

/BK

 

 

 

2010-06-03 Gespräch mit General a.D. Dr. h.c. Klaus Naumann

Polen, Russland und die Nato

Zur deutsch-polnischen Partnerschaft gehören auch sicherheitspolitische Aspekte. Der deutsche Beitrag zur Aufnahme Polens in die Nato steht wie auch die Einrichtung des deutsch-polnischen Korps dafür beispielhaft .

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des Nato-Militärausschusses Dr. h.c. Klaus Naumann im Gespräch mit Bernhard Knapstein am Rande der „Soltauer Gespräche“ vom 1. Juni 2010 zur Sicherheitspolitik der Nato und der Rolle Polens und Russlands für den Frieden in Europa (Auszug).

Herr General, Sie haben im Spiegel für die Aufnahme Russlands in die Nato plädiert. Wie sehen Sie hier die Rolle Polens? Nach der Katastrophe von Smolensk ist es ja zu einer Annäherung zwischen beiden Staaten gekommen.

Gerade in Polen gibt es historisch begründete Ängste. Diese sind nicht zuletzt durch das Verhalten der Regierung Putin und das eine oder andere Vorgehen des russischen Generalstabs geschürt worden. Man darf auch nicht vergessen, was für die Polen die Georgien-Krise ausgemacht hat. Immerhin sind dort mit russischen Panzern Gebiete eines anderen Staates besetzt und annektiert worden. Das hat Rückwirkungen in den Erinnerungen der Polen. Dennoch werden wir Sicherheit auf Dauer nur mit Russland und nicht gegen Russland erreichen können. Also müssen wir auch die Kooperation mit Russland suchen. Deswegen haben Volker Rühe und ich diesen Vorschlag gemacht. Sollten wir über dieses Angebot erreichen, dass Russland endlich eine Demokratie und ein Rechtsstaat wird, dann wäre die Voraussetzung dafür gegeben, dass es Mitglied in der Nato wird. Was spräche dann noch dagegen?

Rechtsstaat und Demokratie in Russland? Darf man da Zweifel hegen?

Ich halte Ihnen die Daumen, dass Sie es in ihrer Lebenszeit erleben. Ich vermutlich nicht.

Herr General, herzlichen Dank für das Gespräch.

/BK

 

 
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